Die Frankfurter Buchmesse 2018

Eine Lovestory?

Die Frankfurter Buchmesse – Eine Lovestory?

Wenn der letzte Teppich entfernt, die Stände wie leer gefegt und doch das reinste Chaos und vor allem die Hallen fast ohne Menschen sind – dann weiß man: die Buchmesse ist vorbei. Tatsächlich vorbei.

Fünf Tage lang Menschenmassen, fünf Tage lang Lieblingsautoren und fünf Tage lang erklären, was wir machen und warum: „Wir sind ein rein veganer Verlag! Das bedeutet natürlich nicht, dass wir ausschließlich vegane Kochbücher herausbringen, nein! Vor allem ist auch der Druckprozess ganz ohne Tier und umweltschonend…“

Fünf Tage gute Gespäche – Fünf Tage Schnaps und Kaviar?

„Schnaps und Kaviar?“ – „Nein, den gibt es hier nicht, sorry!“ (not sorry).

Es gibt Situationen, die kannst du dir nicht ausdenken. Zum Beispiel einen Menschen, der sich vor einen veganen Stand stellt und nach Schnaps und Kaviar verlangt. Wirklich genau so passiert! Ein kleiner Nachteil an unserem Stand in der “Gourmet Gallery”. Abgesehen davon hatten wir wirklich viele schöne Gespräche, die gewiss auch der guten Lage geschuldet waren. Mit Menschen, die interessiert an unserer Arbeit waren, die sich gern haben erzählen lassen, was wir tun, und warum. Veganer und omnivor lebende Menschen, Kollegen und Fachbesucher, Jäger und Sammler. Und wir haben uns über jeden einzelnen Interessierten gefreut, so herausfordernd einige Gespräche, weit über Druckprozesse hinaus, auch gewesen sein mögen. Vegane Druckprozesse – eine Nische, die zwar wenig präsent, aber doch so wichtig ist!

Ein Zugunglück, eine Horde Hungriger und ganz viel Liebe

Was wäre die Buchmesse für ein Fest gewesen, wenn wir nicht die ein oder andere Überraschung vorbereitet hätten? Mit einer hatten wir allerdings nicht gerechnet: Dem Brand des ICEs auf der Strecke von NRW nach Frankfurt. So wurde jeder Tag zur Zitterpartie. Kommen unsere Lieblingsmenschen an? Können wir unseren straffen Zeitplan einhalten?

Geplant waren nicht nur Kochshow, Signierstunden, Snacks und Talks mit Lea Green, sondern außerdem ein Meet und Greet mit dem lieben Ünsal Arik, Häppchen plus Signierstunde mit Tamara und Sebastian von unserem Klassiker ‚Simply Vegan‘, selbiges mit der lieben Carmen Hercegfi und Anna Maynert, die Premiere von Lars Walthers und Dominik Stegemanns neuem Hörspiel ‚Outcasts – die Ausgestoßenen‘ und und und.

Zum Glück schienen uns die heiligen Tofus gnädig gestimmt zu sein. Jede*r Einzelne hat es zeitig auf die Messe und zu unserem Stand geschafft. Jede*r Einzelne hat eine super Show abgeliefert und die hungrige Meute zufrieden stellen können. Und jedem Einzelnen wollen wir noch einmal dafür danken, dass ihr den weiten Weg auf euch genommen habt <3.

Ein fabulöses Fazit

Natürlich war nicht alles eitel Sonnenschein und voller Regenbögen. Wahrscheinlich haben wir die letzte Woche voller Sonne und blauem Himmel in einer stickigen Messehalle verbracht, schon am ersten Tag gab es Probleme mit dem Hotel und dem Parkplatz, das ein oder andere hat gefehlt. Und dennoch haben wir uns bereits nach unserem ersten Tag der Messe gesagt, dass sich der Aufwand für Deutschlands größte und weltweit wohl bedeutenste Buchmesse für uns gelohnt hat.

Dieser Eindruck sollte sich über alle weiteren Tage nur noch verstärken. Wir haben nicht nur nette Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, sondern einmal mehr gelernt, dass das, was wir tun, Sinn hat und wichtig ist. Dass Menschen Interesse haben und ihnen gefällt was wir machen und wie wir arbeiten. Dass sich unsere postive Grundstimmung auf das Publikum überträgt, selbst auf einer Messe, auf der nicht nur rein pflanzliche lebende Menschen unterwegs sind. Und, dass eine vegane Gyrospizza am Ende eines langen Messetages wirklich das Beste ist, was man sich gönnen kann.

Und das Beste: bald bekommt ihr noch mehr zu sehen. Auf die Augen und auf die Ohren!

Also: Stay tuned!  

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About Marie Guske

Zur Zeit studiere ich Angewandte Literatur und Kulturwissenschaften im Master. Hauptsächlich, weil ich Bücher liebe. Das ist auch einer der Gründe, warum ich hier bin. Ein anderer ist, dass die Idee hinter dem Verlag vollständig meiner Überzeugung entspricht und ich gerne Dinge unterstütze, die meiner Überzeugung entsprechen. Zwischen Uni und Verlag sorge ich gerne immer mal wieder dafür, auf anderen Teilen der Welt herum zu spazieren.

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