Race Relations – Essays über Rassismus

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In ihrem Essayband Race Relations schildert Michaela Dudley: „Wir, die vom Rassismus unmittel­bar betroffen sind, befinden uns tagtäglich auf einem Parcours, der uns nicht nur physisch, son­dern auch psychisch zermürbt. Sprengen wir hier die Ketten, sollten wir da über die Klinge sprin­gen. Die Ziellinie wird stets in weite Ferne gerückt, immer mehr Hindernisse werden aufgestellt. Und wer nicht mehr atmen kann, bleibt ohnehin auf der Strecke“.

Autor: Michaela Dudley
Paperback: 192 Seiten
Verlag: GrünerSinn-Verlag
Auflage: Erste
ISBN: 978-3-946625-61-2

Hinweis: Das Buch erscheint am 03.02.2022 und wird erst bei Erscheinung ausgeliefert.

 

Lieferzeit: Erscheinungsdatum: 03.02.2022

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Beschreibung

Race Relations – Essays über Rassismus

 

 

Michaela Dudley (Jg. 1961), eine Berlinerin mit afroamerikanischen Wurzeln, ist Kolumnistin, Kabarettistin und Keynote-Rednerin. Ihre regelmäßig in der tazerscheinende, wortgewandte Kolumne „Frau ohne Menstruationshintergrund“ ist vielen bekannt. Sie schreibt auch für den Tagesspiegel, das LGBTQ-Magazin Siegessäule sowie Missy und Rosa Mag. Die „Blacktivistin, Queerfeministin und gelernte Juristin (Juris Dr.) setzt sich für die Würdigung der Vielfalt facettenreich ein.

Als die „Diva in Diversity“ reüssierend, referiert sie und leitet Workshops mit intersektionalen Ansätzen gegen Diskriminierung. Dabei arbeitet sie mit der Deutschen Bahn, dem Mitteldeutschen Rundfunk, der Führungsakademie der Bundesagentur für Arbeit, dem Goethe-Institut zusammen. 2021 war sie Talkgästin im James-Murua-Podcast über Schwarze und afrikanische Literatur, einem Projekt des Auswärtigen Amtes und der Frankfurter Buchmesse. und der Berlinale zusammen. In Fernsehsendungen wie Kulturzeit (3Sat/ZDF) und Brisant (ARD) kommentiert sie brandaktuelle Themen. Ihr satirisches, musikalisch untermaltes Kabarettprogramm heißt „Eine eingefleischt vegane Domina zieht vom Leder“. Sie übersetzt zudem offiziell für die Internationalen Filmfestspiele Berlin.

 

 

 

 

Jesse Owens, Held der Olympischen Spiele 1936 in Berlin, ließ den Nationalsozialisten und der Welt wissen, wo es langging. Zu Hause in den USA wurde der Schwarze Sprintstar jedoch vom Schatten des Rassismus erbarmungslos eingeholt. Als US-Läufer 1968 auf dem Sieger­podest den Black-Power-Gruß zeigten, fielen sie schlagartig in Ungnade. Heutzutage wird auf den Sportplätzen gekniet, um gegen Diskriminierung zu protestieren. Doch hilft die um­strittene Geste auch im Alltag jenseits der Stadionmauern?

 

 

 

 

 

In ihrem Essayband Race Relations schildert Michaela Dudley: „Wir, die vom Rassismus unmittel­bar betroffen sind, befinden uns tagtäglich auf einem Parcours, der uns nicht nur physisch, son­dern auch psychisch zermürbt. Sprengen wir hier die Ketten, sollten wir da über die Klinge sprin­gen. Die Ziellinie wird stets in weite Ferne gerückt, immer mehr Hindernisse werden aufgestellt. Und wer nicht mehr atmen kann, bleibt ohnehin auf der Strecke“.

 

 

 

 

 

 

George Floyd. Der Hanauer Anschlag. Solche Fälle lösen Entsetzen aus, neben Hashtags und Händeringen. Im Windschatten der eklatanten Hassverbrechen finden zudem allerhand Mikroaggressionen statt, die ebenfalls auf Hautfarbe und Herkunft zielen und den sozialen Frieden zerstören. Denn White Fragility und Unconscious Bias stehen der gesamten Gesellschaft im Wege. Diese Hürden, wie die Normen und Strukturen, die den Rassismus fördern, müssen gemeinsam bewältigt und beseitigt werden.

 

 

 

 

 

 

Michaela Dudley bringt diese Themen eloquent und einprägsam zur Sprache. „Die Entmenschli­chung fängt mit dem Wort an, die Emanzipierung aber auch“, gemahnt die Berliner Kolumnistin, Kabarettistin und Blacktivistin mit afroamerikanischen Wurzeln. Ihr Dichten und Trachten ist aber mit­nichten darauf bedacht, in eine Lamento zu münden. Michaela Dudley redet, in der Tradition von Maya Angelou und May Ayim, stilsicher und selbstbewusst Tacheles. Somit liefert sie einen lyri­schen Leitpfaden, der zur Rassismusbekämpfung effektiv beizutragen vermag.

 

 

 

 

LESEPROBE

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Journalistin mit Brennpunktthemen

Als Kolumnistin bei dem renommierten LGBTQ-Magazin SIEGESSÄULE, dem auflagenstärksten Stadtmagazin Berlins, schreibt sie deutsch- und englischsprachige Artikel für die Print- und Online-Ausgaben. Ihre Bereiche umfassen Feuilleton, Politik und Gesellschaft. Ihr im Tagesspiegel erschienener Artikel „Rosen und Kerzen für unsere Toten“zum Transgender-Gedenktag 2019 erntete viel Beifall. Sie ist zudem Kolumnistin der Taz (seit September 2020) und schreibt auch für das feministische Magazin Missy. Kolumnen dieser  „eingefleischten Veganerin“ erscheinen übrigens auch online beim Verlag Grüner Sinn. Schon in ihrer Eigenschaft als Journalistin, die seit Jahren über Events wie die Filmfeste Berlinale und Teddy-Awards sowie die Frankfurter Buchmesse und Leipziger Buchmesse berichtet, nebst Modenschauen und Konzerten, kennt sich die Diva in Diversity natürlich mit dem roten Teppich und dem Catwalk gut aus. Freilich kümmert sie sich umso engagierter um akute Brennpunktthemen wie Rassismus, sexuelle Diskriminierung, soziale Ungerechtigkeit und die Umwelt.

 

Keynote mit Schlüsselfunktion

In Anbetracht ihrer Erfahrungen ist die Diva in Diversity eine gefragte Rednerin, die Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG berät. Auch Gewerkschaften wie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG haben sie für impulsgebende interkulturelle Auftritte engagiert. In der Berliner Geschäftsstelle präsentierte sie Mai 2018 ihr sozialkritisches Programm „Ans Gleisbett gefesselt: Notverkehr, Härtefälle und Weichenstellungen.“ Im RBB-Fernsehen trat sie Juli 2019 als Gastmoderatorin zum Berliner CSD auf, den Blick auf Integration und Toleranz fokussierend. Auf der Hauptbühne des Veganen Sommerfestes August 2019 Berlin war sie Teilnehmerin der Podiumsdiskussion „Frauen in der veganen Bewegung“. Im Hörfunk (WDR) und im Fernsehen (3Sat, RBB)kommentiert sie als Direktbetroffene über Xenophobie, Sexismus und LGBTQ-Feindlichkeit.

Kleinkunst mit großen Ansprüchen

Michaela Dudley beherrscht auch das musikalische Kabarett. Auch dort ist die Koryphäe auf Anhieb fesselnd und federführend. Buchstäblich gestiefelt und gespornt, mitsamt Peitsche. Denn ihr Programm lautet:„Gier-Echt: Eine eingefleischt vegane Domina zieht vom Leder“. In der„sadomaßlosen Sozialsatire“, dreht die Protagonistin den Alpha-Männern den Spieß um. Mit Chansons, Charme und Chuzpe prangert sie die „Seilschaften an, die so viele Opfer hängen lassen“, wie sie es zu schildern pflegt. Opfer von Armut, Lohndumping, Diskriminierung aller Arten. „Aber keine Panik“, fügt sie schmunzelnd hinzu. „Wer mich als Keynote-Rednerin bucht, kann sich darauf verlassen, dass ich dem Anlass entsprechend in angepasster Montur auftrete! Business-Lady mit Bodenhaftung. Wiederum enthalten meine einschlägig sachlichen Vorträge auch kabarettistische Nuancen. Doch gerade das findet bei meinen Auftraggebern und deren Zuhörern Anklang.“

Richtung Zukunft: Würde schlägt Hürde

Als „wissenschaftlich fundierte, witzig verfeinerte Wutreden“, so werden die Vorträge von Michaela Dudley empfangen und empfohlen. „Wutreden? Eher Mutreden“, bekräftigt sie augenzwinkernd. „Anzupacken in puncto Diversity, das soll auch Spaß machen. Ja, ich hole die Leute aus ihren Komfortzonen, aber zu dem Zweck, dass wir einander in Richtung einer erstklassigen Zukunft begleiten können!“ Der Pfad in das bunte Morgen sei freilich kein gelber Backsteinweg, und er habe viele Hürden, gibt sie zu. „Klar, und es sind nicht immer die schönsten Umstände, die uns Völker abrupt und intensiv zusammenwürfelt: Krieg, Flucht, Vertreibung, Ausbeutung. Doch nur gemeinsam können wir diese Probleme lösen und den Weg erfolgreich bestreiten. Würde schlägt Hürde. Die Evolutionsgeschichte verdeutlicht, dass die Vielfalt allen Spezies signifikant verbesserte Überlebenschancen beschert. Bei uns Menschen wird es nicht anders sein. Lasst uns also dort einig sein. So appelliere ich an alle Zeitgenossen, die frei leben und frei lieben möchten, die wundervolle Wechselwirkung zwischen Einheit und Diversität zu beherzigen.“

 

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht0.300 kg
Größe21 × 14 × 1 cm
ISBN:

978-3-946625-61-2

Ausführung:

Paperback

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