Siebenzahl – Ein kriminell veganer Roman

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Siebenzahl – Ein kriminell veganer Roman

Eine neue Autorin, ein Romandebüt: Siebenzahl bildet den Start des GrünerSinn-Verlags ins Segment Belletristik. Und das wird spannend, philosophisch und durchmischt mit Thrill: Die Autorin Daniela M. Spitzer entwickelt in ihrem Buch den Weg eines jungen, profitorientierten Werbe-Experten hin zum empathischen Menschen und Freund aller Lebewesen. Freiwillig geht er die Schritte zunächst nicht. Geheimnisvolle Gegner zwingen ihn dazu. Und die schrecken vor nichts zurück … Siebenzahl ist der erste Roman mit einem Themenmix aus Veganismus, Ethik und Krimi auf dem Markt.

Den Auftakt von Siebenzahl bildet die Entführung des ahnungslosen Protagonisten. Unversehens in die Fänge dubioser Gestalten geraten, muss er sich fragen: Wer sind diese Leute? Was wollen sie von mir? Wie entkomme ich dem Anführer, der sich „Siebenzahl“ nennt und mir zahlreiche Sünden, begangen an Tieren, vorwirft?

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Siebenzahl, soviel sei verraten, ist der Anführer der „Gesellschaft zur Gleichstellung aller Lebewesen“. Ihr Ziel: Menschen, die gleichgültig gegenüber dem Leid anderer sind (Sünder), zu einem achtsameren Leben im Umgang mit Mensch und Tier zu bringen. Gemäß der sieben Todsünden und sieben Kardinaltugenden wägen die Mitglieder der „Gesellschaft“ ab: Wie wird ein Sünder gewarnt? Wie bestraft? Welche Maßnahmen bringen ihn vom frevlerischen Verhalten zu einer höheren Erkenntnis?

GUTES WOLLEN UND ANDERE QUÄLEN: Grenzen des eigenen Handelns

Um ihr Ziel zu erreichen, bedienen Siebenzahl und seine Anhänger sich ganz eigener Methoden. Freiheitsentzug und Brandmarkung gehören dazu. Die Sünder sollen am eigenen Körper spüren, wie es ist, als (Nutz)Tier zu leben. So versehen sie den Werbe-Experten beispielsweise mit einer Ohrmarke für Kühe, um ihn stets daran zu erinnern, seine Kunden künftig nach ethischen Gesichtspunkten auszuwählen: Kampagnen für Fleisch-Lobbyisten, Pelzproduzenten & Co. sollen der Vergangenheit angehören. Der Werber sieht vieles ein. Wird freigelassen. Doch schon bald haben ihn Alltag und Profitgier wieder. Die Folge: Siebenzahl denkt sich noch Schlimmeres für ihn aus …

Hier befindet sich Daniela M. Spitzer schon mitten im philosophisch-ethischen Diskurs. Denn das teils gewaltgeprägte Handeln der „Gesellschaft“ steht im Widerspruch zu deren eigenen Zielen. Es geht also um die Fragen, wie weit der Mensch für das Durchsetzen eigener Überzeugungen gehen darf. Wann Recht zu Unrecht wird. Es sind Fragen, die jeden aktiven Tierrechtler, Veganer und viele Vegetarier beschäftigen. Gedanken, die auch die Autorin seit Jahren nicht loslassen und die Idee zu Siebenzahl geliefert haben. Antworten sind schwer zu finden. Geht es im Einsatz für die Tiere doch nicht um einen selbst – sondern um das Leben derer, die keine eigene Stimme haben und Hilfe zum (Über)Leben brauchen. Wie also handeln?

ENG VERWOBEN: zwei Lebensentwürfe zum Nachdenken

Erzählt wird Siebenzahl aus zwei Perspektiven: In der Ich-Form berichtet der Werbe-Experte, was ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er zu Beginn des Romanes ist, was ihm in der aktuellen Handlung widerfährt und wie er erkennt: Ich kann und will ein respektvolles, mitfühlendes und besseres Leben als bisher führen. Abwechselnd zu der männlichen Hauptfigur, ebenfalls aus der Ich-Perspektive, stellt eine Tierrechtlerin und Mitglied der „Gesellschaft zur Gleichstellung aller Lebewesen“ dar, wie sie in das Gefolge von Siebenzahl kam. Ihre Lebensgeschichte zeigt die Bedeutung der von Daniela M. Spitzer entworfenen „Gesellschaft“. Und warum dieses vielleicht radikal anmutende Modell wichtig für unsere reale Welt sein kann: Wichtig, weil es zum Nachdenken anregt und vom Menschen verursachtes Unrecht am Leben schonungslos aufdeckt. Und weil es die Vision eines friedlichen Zusammenlebens aller Lebewesen transportiert.

Namen haben die Personen in Siebenzahl nicht. Genau das verleiht Daniela M. Spitzers Debüt eine beklemmende, anonym-bedrohliche Atmosphäre. Und als Leserin und Leser fragt man sich schon bald: Was wäre, wenn unsere Taten unmittelbare Folgen hätten? Wenn es Menschen gäbe, die das Ungleichgewicht zwischen Mensch und Tier nicht länger als gegeben hinnähmen? Die mit harten Methoden für Gerechtigkeit sorgten?


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ÜBER DIE AUTORIN

Daniela M. Spitzer ist geprüfte Restaurantmeisterin, Ernährungsberaterin und IHK-Prüferin im Bereich Gastronomie. Sie arbeitet für mehrere Print- und Onlinemedien im Bereich Text, PR und Marketing. Die Autorin liebt Kunst, Bücher, Museen und Kaffee und reist gern in die Städte großer Schriftsteller und historischer Ereignisse. Seit vielen Jahren lebt die Autorin vegan – inspiriert durch die intensive Auseinandersetzung mit philosophischen und ethischen Grundfragen unserer Gesellschaft und Mitwelt.

About Karo

Karo, Jahrgang 1983, ist der Kopf hinter dem GrünerSinn-Verlag. Gegründet 2013, produziert der GrünerSinn-Verlag von Anfang an alle Druckerzeugnisse klimaneutral und frei von tierischen Produkten, sprich: komplett vegan. Neben dem Verlag findet man Karo, die seit 2012 vegan lebt, oft in der Natur und auf Reisen. Sie liebt es einfach, unbekannte Orte und andere Kulturen zu entdecken.

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